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Lexikon und Wissen

Die Wissensseiten rund um die Themen Leben, Wohnen und Bauen mit Holz - mit freundlicher Unterstützung von Ihrer Erichmühle in Wendelstein.

Informieren Sie sich in den folgenden Wissensdatenbanken zu:


Baustoff-Lexikon

C - D - E

F

Faserplatten

Faserplatten nach dem Trockenverfahren sind ein plattenförmiger Holzwerkstoff, der durch Verklebung von Holzfasern mit Kunstharzklebstoffen hergestellt wird.

Die Bezeichnung „Faserplatten nach dem Trockenverfahren“ ist ein Gattungsbegriff, welcher sich auf das Herstellverfahren bezieht.

Innerhalb dieser Definition stellen mitteldichte Faserplatten (MDF) den am weitesten verbreiteten Typ dar. Ausgehend von der Plattendichte sind für MDF-Platten folgende Klassenbezeichnungen gebräuchlich:

Hochverdichtetes MDF (HDF)

Leichtes MDF (LDF)

Ultraleichtes MDF (ULDF)

Aufgrund seiner Verfügbarkeit in einem weiten Dickenbereich sowie den guten Bearbeitungs- und Beschichtungseigenschaften eignen sich Faserplatten nach dem Trockenverfahren für eine breite Palette von Anwendungen sowohl im Bauwesen, z.B. für Laminatfußböden und auch für Möbelfronten.

Die möglichen Anwendungen sind durch die Entwicklung spezieller Plattentypen mit erhöhter Wertschöpfung und verbesserten Eigenschaften, z.B. in Hinsicht auf die Festigkeit, Feuchtebeständigkeit und Feierhemmung erweiter worden.

MDF kann aus Nadelhölzern und Laubhölzern hergestellt werden. Die überwiegende Menge des in Europa hergestellten MDF besteht aus Nadelhölzern.

Am weitesten verbreiteter Klebstoff ist Harnstoff-Formaldehydharz (UF), wobei je nach Plattentyp und Anwendung der Produkte auch andere Klebstoffe zum Einsatz kommen können.

Das typische Herstellverfahren besteht darin, dass das Holz zu Hackschnitzeln zerkleinert wird, welche anschließend thermisch erweicht und mechanisch zu Holzfasern aufgelöst werden. Die Fasern werden mit Kunstharzkleber vermischt, getrocknet und vor dem Pressen zu einer Matte geformt.

Diese Matte wird zwischen beheizten und polierten Pressenplatten zu einer Platte der gewünschten Dicke verpresst. Bei dickeren Platten müssen meist mehrere Matten übereinandergelegt werden.

Fensterbänke

Fensterbänke werden im Hochbau in unterschiedlichen Ausführungen als Innenfensterbänke eingebaut. Sie bestehen im Allgemeinen aus Natur- oder Kunststein, Metall, Holz, Kompaktschichtstoffplatten (Kompaktplatten) oder aus Verbundelementen, basierend auf Holzwerkstoffen, die mit widerstandsfähigen Schichtstoffplatten veredelt und dadurch wirksam gegen äußere Einflüsse geschützt werden. Die Schichtstoffoberfläche ist vergleichsweise hart und kann daher für Bereiche mit hoher mechanischer Beanspruchung eingesetzt werden.

Fensterbänke mit Schichtstoff-Oberflächen zeichnen sich zudem durch hervorragende Eigenschaften aus, lassen sich einfach be- und verarbeiten und bieten eine große Vielfalt an Gestaltungs-, Design- und Einsatzmöglichkeiten:

  • Hervorragende bauphysikalische Eigenschaften (geringe thermisch Ausdehnung, hohen Wärmeisolation, geringe Körperschallübertragung, gute mechanische Festigkeit und Beständigkeit).
  • Große Vielfalt in der Formenausführung (von der einfachen, „brettähnlichen“ Ausführung bis hin zur Gestaltung mit unterschiedlich breiten Abkantungen oder Kabelkanälen mit verschiedenartigen Kanten- bzw. Radiusausführungen).  Aufgrund der einfachen Bearbeitbarkeit der Werkstoffe lassen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Fensterbankmaterialien vielfältige Formen realisieren.
  • Große Vielfalt in Dekor und Design. Designangleich im Innenausbau durch Einsatz des gleichen Oberflächenmaterials (Schichtstoff) möglich. Beispielsweise könne Verkleidungen, Arbeitsplatten oder Möbelfronten dekorgleich hergestellt werden.
  • Hervorragende Geruchseigenschaften durch den Einsatz eines Schichtstoffes als Oberflächenmaterial:
  • Sehr hohe Kratzfestigkeit, hohe Beständigkeit gegenüber Abrieb, sehr gute Fleckenbeständigkeit, hohe Schlag- und Stoßfestigkeit, ausgezeichnete Lichtbeständigkeit und einfach Reinigung sind nur einige der Schichtstoff-Eigenschaften.
  • Einfache Be- und Verarbeitung der Fensterbänke:
  • Sowohl Kompaktplatten wie auch Schichtstoff-Verbundelemente lassen sich einfach mit Holzbearbeitungswerkzeugen sägen, fräsen und bohren.

Heizungsgitter und Lüftungsaussparungen sind mit geringem Aufwand zu realisieren. Ebenso einfach gestaltet sich die Montage der fertigen Elemente. Zudem sind besonders Schichtstoff-Fensterbänke aufgrund der im Vergleich zu Materialien wie Stein oder Metall deutlich geringeren Materialdichte leichter, sicherer und einfacher zu transportieren.

Wegen der verwendeten Materialen Holz und/oder Schichtstoff bzw. Kompaktplatte weist das Produkt „Fensterbank“ eine ausgezeichnete Ökobilanz auf. Der Schichtstoff besteht aus dem nachwachsenden Rohstoff Zellulose und unter Wärme ausgehärteten Kunstharzen. Spanplatten oder andere Holzwerkstoffträger bestehen üblicherweise mindesten aus 90 % Holz, also ebenfalls aus einem nachwachsenden und CO2-neutralen Werkstoff.

Fensterbänke aus Schichtsoffen auf Holzwerkstoffträgern eignen sich im Innenbereich, je nach Ausführung, zum Einsatz in Feucht- und Trockenräumen.

Für den Feuchtbereich stehen witterungsbeständige Fensterbänke aus Kompaktplatten, Kompaktformelementen oder Verbundelementen aus Schichtstoff und quellarmen Trägermaterialien zur Verfügung.

G

Gipsbauplatten

Gipskarton ist ein Baustoff aus Gips, meistens in Verwendung als Gipskartonplatten. Zusätzlich gibt es auch Gipskarton-Bauplatten mit beidseitigem Kartonage-Bezug. Ihre Stabilität erhalten die Platten durch die beidseitige Kartonage, welche die Zugkräfte aufnimmt.

Gipskartonplatten werden auch als Gipsbauplatte oder Gipswandbauplatten verwechselt, diese bestehen aber ausschließlich aus Stuckgips, sind 60 bis 100 mm stark und umlaufend mit Nut und Feder versehen.

Verwendung:

  • Trocken- oder Akustikbau
  • Innenausbau und für Verkleidgunge
  • Schallschutz
  • Brandschutz
  • Strahlenschutz

Gips-Dielen

Gips-Wandbauplatten wurden früher auch als Gips-Dielen bezeichnet.

Sie sind Bauelemente aus massivem Stuckgips zum Herstellen von nichttragenden Trennwänden, Schachtwänden, Vorsatzschalen oder Stützenummantelungen im Innenbereich.

Die Wände werden ohne Unterkonstruktion mit Gipskleber errichtet. Gips-Wandbauplatten dürfen nicht mit den dünneren Gipskartonplatten verwechselt werden, da diese als Beplankung von Ständerwänden zum Einsatz kommen.

Gipswandbauplatten

Gips-Wandbauplatten wurden früher auch als Gips-Dielen bezeichnet.

Sie sind Bauelemente aus massivem Stuckgips zum Herstellen von nichttragenden Trennwänden, Schachtwänden, Vorsatzschalen oder Stützenummantelungen im Innenbereich.

Die Wände werden ohne Unterkonstruktion mit Gipskleber errichtet. Gips-Wandbauplatten dürfen nicht mit den dünneren Gipskartonplatten verwechselt werden, da diese als Beplankung von Ständerwänden zum Einsatz kommen.

Gipskarton

Gipskarton ist ein Baustoff aus Gips, meistens in Verwendung als Gipskartonplatten. Zusätzlich gibt es auch Gipskarton-Bauplatten mit beidseitigem Kartonage-Bezug. Ihre Stabilität erhalten die Platten durch die beidseitige Kartonage, welche die Zugkräfte aufnimmt.

Gipskartonplatten werden auch als Gipsbauplatte oder Gipswandbauplatten verwechselt, diese bestehen aber ausschließlich aus Stuckgips, sind 60 bis 100 mm stark und umlaufend mit Nut und Feder versehen.

Verwendung:

  • Trocken- oder Akustikbau
  • Innenausbau und für Verkleidgunge
  • Schallschutz
  • Brandschutz
  • Strahlenschutz

Glaswolle

Glaswolle ist ein Dämmstoff der mit Steinwolle unter dem Oberbegriff Mineralwolle zusammengefasst wird. Glaswolle besteht aus Quarzsand, Soda und Kalkstein. Bei der Herstellung der Wolle wird das Ausgangsmaterial zu Fasern geschleudert. Es können bis zu 70% Altglas als Rohstoff eingesetzt werden. Die Herstellung dieses Dämmstoffes ist im Vergleich zu anderen Stoffen sehr Energieaufwendig. Die Feuchteempfindlichkeit der Glasfaser ist hoch (einmal eingedrungene Feuchtigkeit kann nur schlecht wieder abtrocknen), deshalb sollten Dampfsperren aus PE- oder Aluminiumfolien angebracht werden. Wichtig ist, dass die Glasfaserwolle auf den Baustellen trocken gelagert wird. Die Glaswolle bieten wir Ihnen als Dämmfilz in Rollenform, als Dämmplatten oder für die Zwischensparrendämmung als Dämmkeile an. Die Hauptanwendungsgebiete der Glaswolle ist die Dämmung von Steildächern, Wänden und Fußböden. Unsere Glasfaserwolle erfüllt das Kriterium "Kl < 40". Beim Ausbau alter Dämmplatten etc. sind umfangreiche Sicherheitsvorschriften zu beachten bzw. einzuhalten.



H - I - J

Hochkastenträger

Hochkastenträger sind Verbundelemente, deren Einzelteile entweder starr (geklebt) oder nachgiebig (mit mechanischen Verbindungselementen) miteinander verbunden sind. Die Verbundmaterialien für Beplankung, Stege oder Rippen können aus einheitlichen oder unterschiedlichen Massivholz- oder beidseitig beplankt sein. Je nach Ausfertigung und Hersteller sind auch die Begriffe Kastenträger oder Rippenplatten üblich.

Hartschaumplatten - Polyurethan

PUR-Hartschaumplatten bestehen in der Regel aus petrochemischen Rohstoffen, es können jedoch auch Polyole auf der Basis von Pflanzenölen eingesetzt werde. Unter Zusatz von Treibmittel werden die Dämmstoffplatten geschlossenzellig aufgebaut. Früher kam häufig R 11 (Trichlorfluormethan) als Zellgas zum Einsatz. Wegen der ozonschädigenden Eigenschaft dieses halogenierten Kohlenwasserstoffs wurde dieser weitgehend ersetzt. Die Herstellung ist sehr energieaufwendig. Die Platten bieten wir Ihnen in verschiedenen Stärken und Ausführungen an. Als Deckschicht haben wir Hartschaumplatten mit Aluminium- Kunststoff- oder Glasvliesfolie im Programm. Die Wärmedämmeigenschaften unserer Hartschaumplatten sind sehr gut und ermöglichen hohe Dämmwerte bei geringen Stärken. Hauptanwendungsgebiete der PUR-Hartschaumplatten sind die Dämmung von Flach- und Steildächern sowie von Geschossdecken und Kellerdecken. Unsere Platten nehmen nur sehr geringe Mengen von Wasser auf und sind deshalb sehr feuchtebeständig. Polyurethan ist in reinem Zustand leicht entflammbar, durch spezielle Zusatzstoffe und Beschichtungen erreichen unsere Platten die Baustoffklassen B1 oder B2.

Holzfaserdämmplatten

Holzfaserdämmplatten – oder auch Weichfaserplatten – werden aus Nadelschwachholz i.d.R. ohne Zusätze hergestellt. Sie bestehen fast ausschließlich aus Restholz, welches zerkleinert, zerfasert und anschließend unter Druck und Temperaturen um die 380°C gepresst wird.

Während dieses Vorgangs findet eine Verfilzung und Verklebung der Fasern durch die holzeigenen Harze statt. Zur Verbesserung des Flammschutzes und gegen Schimmelpilzbefall wird Ammoniumsulfat o.ä. hinzugegeben.

Holzfaserdämmstoffe sind diffusionsoffen und verfügen über sehr gute Wärmedämmeigenschaften (auch für den sommerlichen Wärmeschutz) sowie sehr gute Schallschutzeigenschaften.

Holzfaserdämmstoffe

Holzfaserdämmstoffplatten bestehen wie Span oder MDF-Platten aus Resten der Sägewerksindustrie wie Sägespäne und Rinde sowie aus zerkleinertem Rundholz. Unter Zugabe von Kleb- und Zusatzstoffen werden unsere Holzfaserplatten unter Einhaltung der DIN 4108 und der Euronorm 622 hergestellt. Wir bieten Ihnen begehbare, nicht begehbare und flexible Dämmstoffe an. Unsere Holzfaser-dämmstoffplatten werden bei der Dämmung des Daches, der Geschoßdecke, der Fassade, des Fussbodens und der Kellerdecke eingesetzt. Plattenstärken von 22 bis 200 mm sind lieferbar. Gegenüber herkömmlichen Dämmstoffen haben Holzfaser-dämmstoffe mehrere Vorteile. Sie bieten einen besseren sommerlichen Hitzeschutz in Kombination mit sehr guten Dämmeigenschaft im Winter. Weiter haben unsere Holzfaserdämmstoffplatten einen sehr guten Schallschutz und halten Schallschutz-anforderungen bis ca. 54 dB stand. Unserer Faserplatten bestehen aus nach-wachsenden Rohstoffen und sind sehr ökologisch. Eine weitere gute Eigenschaft der Holzfaserdämmstoffplatten ist die Diffusionsoffenheit und die Fähigkeit bedingt Wasser aufzunehmen. Dadurch können kleine Baumängel kompensiert und Schimmelbildung verhindert werden. Unsere Platten kommen beim Neubau wie bei der energetischen Sanierung von Gebäuden zum Einsatz.





K - L

KVH - Konstruktionsvollholz

Um den hohen Anforderungen des modernen Holzbaus gerecht zu werden, wurde KVH (Konstruktionsvollholz) entwickelt. KVH wird in der Regel aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie hergestellt. Diese veredelten Bauschnitthölzer unterscheiden sich nach Konstruktionsvollholz für den sichtbaren Einbau (KVH Si) und für den nicht sichtbaren Einbau (KVH NSi). Bei KVH Si sind die Ansprüche an die optische Oberflächenbeschaffenheit erhöht. Durch eine Keilverzinkung kann das Konstruktionsvollholz in größeren Längen als übliches Bauholz geliefert werden. Die Anforderungen an die Holzeigenschaften betreffen insbesondere die Bereiche der Holzfeuchte (in der Regel 15 % ± 3 %), die Einschnittarten - herzgetrennt oder herzfrei - und die Oberflächenbeschaffenheit. Durch fest definierte Eigenschaften neigt KVH im Vergleich zu normalem Bauholz weniger zur Rissbildung und ist deutlich formstabiler. Ab Werk werden die Konstruktionsvollhölzer in Längen von 13 m geliefert. Die Standartquerschnitte beginnen bei 40 x 60 mm und gehen im oberen Bereich bis 140 x 260 mm. Darüber hinaus kann KVH als Duo- oder Triobalken auch in größeren Querschnitten geliefert werden.

Liegendes Dachfenster

M - N

Multiplexplatten

Als Sperrholz bezeichnet man Holzwerkstoffplatten aus mindestens drei Furnierlangen, deren Faserrichtungen um 90° gegeneinander verleimt sind. Durch das kreuzweise Anordnen der Faserebenen sperren sich die unterschiedlichen Lagen in ihrem Bewegungsverhalten gegenseitig ab. Ergebnis: Die Quell-/Schwindneigung insgesamt wird reduziert, die richtungsabhängige Formänderung ist weitgehend ausgeglichen.

Die Eigenschaften und Einsatzgebiete werden durch Holzqualtäten, Aufbau, Verleimung und Holzarten bestimmt. Man unterscheidet im Wesentlichen diese Typen:

→ Beim Furniersperrholz sind die einzelnen Lagen abwechselnd im Faserverlauf um 90° gedreht.

→ Beim Schichtholz weist der Faserverlauf der Furniere hingegen in die gleiche Richtung (bzw. sind max. 15 % gekreuzte Lagen zulässig).

→ In die Gattung der Tischlerplatten fallen Elemente, die zwischen zwei Deckenlagen einer Mittellage aus Nadelholzstäbchen (Stabsperrholz) oder senkrecht verleimten Schälfurnierlagen (Stäbchensperrholz) einschließen.

→ Als Multiplexplatten werden Sperrholzplatten bezeichnet, die aus mindestens 5 gleich starken Furnierlagen (Mittellagen) bestehen.

Sperrholz lässt sich unter Druck und Hitze in Presswerkzeugen 2- oder 3 dimensional verformen. Man spricht dann von Formsperrholz bzw. Formschichtholz. 

Befilmte Sperrholzplatten (Filmsperrholz) besitzen eine höhere Resistenz gegen Abrieb, Feuchtigkeit, Chemikalien, Insekten- und Pilzbefall. Der phenolharzimprägnierte Film wird unter hohem Druck und hoher Temperatur auf beide Seiten der Plate gepresst. Die Überfläche ist glatt, hygienisch und leicht zu reinigen. Siebdruckplatten mit strukturierter Befilmung verfügen zusätzlich über eine Antirutschstruktur. Typische Einsatzgebiete sind der Betonschalungsbau sowie der LKW- und Anhängerbau, hier vor allem als Bodenplatten.

O

P

Polyurethan-Hartschaumplatten

PUR-Hartschaumplatten bestehen in der Regel aus petrochemischen Rohstoffen, es können jedoch auch Polyole auf der Basis von Pflanzenölen eingesetzt werde. Unter Zusatz von Treibmittel werden die Dämmstoffplatten geschlossenzellig aufgebaut. Früher kam häufig R 11 (Trichlorfluormethan) als Zellgas zum Einsatz. Wegen der ozonschädigenden Eigenschaft dieses halogenierten Kohlenwasserstoffs wurde dieser weitgehend ersetzt. Die Herstellung ist sehr energieaufwendig. Die Platten bieten wir Ihnen in verschiedenen Stärken und Ausführungen an. Als Deckschicht haben wir Hartschaumplatten mit Aluminium- Kunststoff- oder Glasvliesfolie im Programm. Die Wärmedämmeigenschaften unserer Hartschaumplatten sind sehr gut und ermöglichen hohe Dämmwerte bei geringen Stärken. Hauptanwendungsgebiete der PUR-Hartschaumplatten sind die Dämmung von Flach- und Steildächern sowie von Geschossdecken und Kellerdecken. Unsere Platten nehmen nur sehr geringe Mengen von Wasser auf und sind deshalb sehr feuchtebeständig. Polyurethan ist in reinem Zustand leicht entflammbar, durch spezielle Zusatzstoffe und Beschichtungen erreichen unsere Platten die Baustoffklassen B1 oder B2.

Q - R

Rüttelplatte

Eine Rüttelplatte wird auch Vibrationsplatte genannt. Dies ist eine motorbetriebene Baumaschine zur Bodenverdichtung auf mittelgroßen Flächen. Es gibt sowohl selbständig vorwärts laufende als auch vor- und rückwärtslaufende Maschinen.

Bei größeren Flächen kommen Straßenwalzen zum Einsatz, bei kleineren Vibrationsstampfer (auch Rüttelstampfer genannt).

In der Rüttelplatte werden eine, zwei oder drei Wellen mit integrierten Unwuchten durch einen Motor angetrieben. Die dadurch entstehenden Kräfte bewirken die Fortbewegung und die Verdichtungswirkung der Vibrationsplatte. Rüttelplatten werden dabei von Hand geführt.

Die Fliehkräfte heben bei jeder Umdrehung das Gerät kurzzeitig um einige Millimeter vom Boden. Dadurch wird die Platte vor- oder zurückbewegt. Anschließend fällt die Platte zurück auf den Boden. Dadurch erreicht Sie kurzzeitig eine hohe Flächenpressung und verdichtet das unter ihr liegende Material.

S

Steinfaserdämmstoffe

Steinfaserdämmstoffe zählen wie Glasfaserwolle zu den mineralischen Dämmstoffen. Grundstoffe für die Herstellung von Steinwolle sind Altglas, Feldspat, Dolomit, Kalkstein sowie Sand oder Basalt, Diabas und ca. 30% Recycling-Formsteine. Der Grundmischung werden zur Form- und Feuchtestabilisierung noch besondere Zusatzstoffe wie Kunstharzbinder und Hydrophobierungsmittel beigemischt. Auch bei Steinwolle ist die Feuchteempfindlichkeit sehr hoch. Wie bei Glaswolle muss das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert werden. Denn ein nasser Dämmstoff verliert seine Dämmeigenschaften und kann Ursache von Schimmelpilzen im Dachgebälk sein. Wichtig ist, dass die Steinfaserwolle auf den Baustellen trocken gelagert wird. Die Steinwolle bieten wir Ihnen auch als Dämmfilz in Rollenform, als Dämmplatten oder für die Zwischensparrendämmung als Dämmkeile an. Die Hauptanwendungsgebiete der Steinwolle ist die Dämmung von Steildächern, Wänden und Fußböden. Unsere Mineralwolle ist als nicht brennbarer Baustoff eingestuft.

Steinwolle

Steinfaserdämmstoffe zählen wie Glasfaserwolle zu den mineralischen Dämmstoffen. Grundstoffe für die Herstellung von Steinwolle sind Altglas, Feldspat, Dolomit, Kalkstein sowie Sand oder Basalt, Diabas und ca. 30% Recycling-Formsteine. Der Grundmischung werden zur Form- und Feuchtestabilisierung noch besondere Zusatzstoffe wie Kunstharzbinder und Hydrophobierungsmittel beigemischt. Auch bei Steinwolle ist die Feuchteempfindlichkeit sehr hoch. Wie bei Glaswolle muss das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert werden. Denn ein nasser Dämmstoff verliert seine Dämmeigenschaften und kann Ursache von Schimmelpilzen im Dachgebälk sein. Wichtig ist, dass die Steinfaserwolle auf den Baustellen trocken gelagert wird. Die Steinwolle bieten wir Ihnen auch als Dämmfilz in Rollenform, als Dämmplatten oder für die Zwischensparrendämmung als Dämmkeile an. Die Hauptanwendungsgebiete der Steinwolle ist die Dämmung von Steildächern, Wänden und Fußböden. Unsere Mineralwolle ist als nicht brennbarer Baustoff eingestuft.

T - U - V

Thermografie

Wärmestrahlung sendet jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (0 K oder -273,15°C) aus. Die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes wandelt eine Wärmebildkamera mit Hilfe von Spezialsensoren in elektrische Signale um, die durch Computer leicht verarbeitet werden können.

Diese Messmethode ermöglicht die zuverlässige Ortung thermischer Fehlstellen von Gebäuden ohne dessen Zerstörung. Sie ist eine unverzichtbare Inspektionshilfe und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erkennung von Wärmeverlusten.

Die Temperaturverteilung an der untersuchten Objektoberfläche gibt eine  IR- Aufnahme wieder. Durch Auswertung der flächigen Temperaturinformation werden nicht sichtbare Temperaturunterschiede erkannt. So können Energieverluste sowie bautechnische Schwachstellen und Mängel, wie Wärmebrücken und Undichtheiten zerstörungsfrei und berührungslos lokalisiert und dargestellt werden.

Voraussetzungen für Thermografie

Bei Nebel, Regen, Schneefall, oder Sonnenschein kann man keine Gebäude-thermografie durchführen, weil  dadurch die Messwerte verfälscht werden und unbrauchbar sind. Beste Messergebnisse für IR- Thermografie von Außen erzielt man vor Sonnenaufgang an kalten Tagen. Wichtig ist: Die Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur sollte möglichst hoch sein und mindestens  10 - 15 Kelvin betragen. Die Fenster und Türen des Gebäudes müssen geschlossen sein und die Räume gut geheizt.

IR- Thermografie von Innen macht sich gut bei sehr kalten Außentemperaturen unter  0°C, besser ist noch im deutlichen minus °C  Bereich. Dadurch lassen sich schnell Undichtheiten an Fenstern, Türen, Verkleidungen und Dachausbauten erkennen.

Türen

An Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen werden viele verschiedene Anforderungen gestellt. Die Auswahl der richtigen Tür hängt davon ab, welche Funktion sie zu erfüllen hat. Deshalb kommt es auf eine gründliche Planung und kompetente Beratung an.

Lage, Bewegungsrichtung, Teilung, Maße, Form, Material, Konstruktion, Beschläge, Ausstattung usw. entscheiden darüber, welche Türelemente eingesetzt werden.

Die maßgeblichen Kriterien sind:

  • Design und die gestalterischen Vorstellungen
  • Bauliche und räumlich Gegebenheiten
  • Verwendungszweck und die Nutzung des jeweiligen Raumes
  • Beanspruchung durch Temperatur, Klima und mechanische Bedingungen
  • Gesetzliche Anforderungen, bauphysikalische und konstruktive Bedingungen
  • Ggf. barrierefreie Ausführung

Grundsätzlich sind zu beachten:

  • Gesetzliche Verordnungen, vor allem Bauordnungen
  • Normen und Regelwerke
  • Stand der Technik
  • Regeln des Handwerks

W - X - Y - Z

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Bereiche eines Bauteils (z.B. Ecke Wand/Decke) in denen ein größerer Wärmestrom fließt als in anderen Bereichen. Wärmebrücken werden in verschiedene Arten unterteilt. Man spricht von geometrischen, punktförmigen, stofflichen, zweidimensionalen und drei dimensionalen Wärmebrücken. Bei der heutigen modernen Bauweise, können bei guter Planung und Ausführung Bau-schäden durch Wärmebrücken (z.B. Schimmelbildung) verhindert werden.